Die Esoterik beleidigt den Schamanismus

von Autor

Gefühlt mein halbes Leben lang begegneten mir immer wieder Aussagen und Interpretationen von universellen Gesetzmäßigkeiten, bei denen es mir bist noch nicht vor allzu langer Zeit die Nackenhaare aufgestellt hat,Wut in mir aufstieg oder mir teilweise die Worte dafür fehlten. Worte habe ich nun gefunden. Diesen möchte ich in dem Blogbeitrag Raum schenken.
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Gefühlt mein halbes Leben lang begegneten mir immer wieder Aussagen und Interpretationen von universellen Gesetzmäßigkeiten, bei denen es mir bis vor noch nicht vor allzu langer Zeit die Nackenhaare aufgestellt hat, Wut in mir aufstieg oder mir teilweise die Worte dafür fehlten. Worte habe ich nun gefunden. Diesen möchte ich in dem Blogbeitrag Raum schenken.

Zu deinem besseren Verständnis habe ich im folgenden habe ich die Aussagen noch einmal für dich zusammengefasst und aufgeschrieben. Spüre beim Lesen mal in dich hinein, was sie mit dir machen und wie du dich damit fühlst.

  • Ihr Europäer habt doch gar keine schamanischen Wurzeln. Wie könnt ihr es wagen euch Schamanen zu nennen?“, sagen Angehörige indigener Völker von uns, weil sie unsere Wurzeln nicht fühlen.

  • Wenn du als Kind missbraucht worden bist, dann liegt das an deinem Karma, das du noch abzuarbeiten hast. Du hast dir das selbst gewählt, weil du als Seele dir deine Familie bereits vor deiner Geburt ausgesucht hast. Also hör auf zu jammern und halte den Mund. Du bist selbst schuld daran. Wenn Dein Karma ausgeglichen ist, hört die Gewalt von allein auf.“, sagen Narzissten unter dem Deckmantel der Spiritualität zu Empathen und halten dadurch das Trauma, die sich daraus ergebenden Abhängigkeitsgefüge und die Opfer-Täter-Dynamik aufrecht. Mit dem Ergebnis, dass Empathen in Luft und Liebe zerfließen und den Blick vor der Realität verlieren.

  • Du bist als Sünder auf die Welt gekommen. Du sollst Vater und Mutter ehren. Völlig egal, was du durch sie erlebt hast. Du musst ihnen nur verzeihen, dann ist alles gut. Und überhaupt ist die Frau dem Manne untertan. Auch hier brauchst du dich nur zu fügen, ihm alles verzeihen und dadurch werden dir deine Sünden vergeben.“ sagt die Institution Kirche, um ein patriarchales Gefüge von Angst und Machtausübung aufrecht zu erhalten.

  • Auf öffentliche Aufklärungsarbeit und Aufmerksammachen zu Themen wie Kinderpornografie, Gewalt, Armut und andere Missstände in der Welt, reagieren pseudo-spirituelle Narzissten mit Aussagen wie, „Hier wirkt das Gesetz der Anziehung. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Wenn du willst, dass dieses Leid verschwindet, dann höre auf darauf aufmerksam zu machen. Du vergrößerst es dadurch nur. Und überhaupt, wenn ein Kind in Armut lebt, dann möchte die Seele diese Erfahrung machen. Gönne sie ihm.“ und verstecken dahinter ihre eigenen tief sitzenden Traumata, vergrößern die Ignoranz und sorgen dafür, dass Empathen weiterhin ihren Mund halten.

Als ich mein Workbook zur Rekapitulation verfasst habe, wurde mir während des Schreibprozesses deutlich bewusst, dass ich aus einer unterschwelligen Angst ein verbotenes Geheimnis auszuplaudern, dem Thema in der Öffentlichkeit lange Zeit aus dem Weg gegangen bin. Als der Text dann nun fertig war und ich ihn veröffentlicht habe, erreichten mich viele Nachrichten.

Das waren Nachrichten wie, „Puh endlich. Danke, dass du das Wissen mit uns teilst.“, „Hää, mit Schuld und Angst spielt doch nur die Kirche. Das verstehe ich nicht.“, aber auch Nachrichten wie „Für mich ist spirituell alles, was sich nicht erklären und schon gar nicht anfassen lässt. Du schreibst, dass die ‚Spiri-Szene‘ etwas verheimlicht, was aus schamanischen Kulturen stammt. Jetzt bin ich verwirrt. Kannst Du mir das erklären.“

Das mache ich doch gern und ich spüre auch, wie notwendig das ist. Kommen wir also zu meiner Überschrift zurück:

Die Esoterik beleidigt den Schamanismus

Jup, das tut sie und das nicht zu knapp. Aber nicht, weil die Esoterik schlecht ist. Nein, ganz im Gegenteil. Sie tut es, weil sie ein Sammelbecken für Menschen ist, die universelle Gesetzmäßigkeiten so drehen und wenden, wie es ihr System für die Bestätigung ihres eigenen inneren Mangels braucht und dadurch die Spielfläche für ein destruktives Dreieckspiel von Opfer-Täter-Retter öffnen, das wiederum eine Fortführung der Traumakette nach sich zieht.

Außerdem beleidigt sie ihn, weil sie nur aus einem Teil seiner ursprünglichen Kraft schöpft, weil sie nur bestimmte Teilbereiche miteinbezieht und sie beleidigt ihn vor allem, weil sie bedingt durch die menschliche Evolution und dem Schlüssel der freien Wahl, den wir als Menschen in die Hand gelegt bekommen haben, sich zu einem Sammelbecken für spirituellen Missbrauch entwickelt hat.

Die Esoterik beleidigt den Schamanismus, weil sie bedingt durch die menschliche Evolution und dem Schlüssel der freien Wahl, den wir als Menschen in die Hand gelegt bekommen haben, sich zu einem Sammelbecken für spirituellen Missbrauch entwickelt hat.

Ein Trauma ist nichts anderes als eine Wunde. Wenn Du beispielsweise einen gebrochenen Arm hast, dann hat Dein Arm ebenfalls ein Trauma erlitten. Wunden verheilen und in den allermeisten Fällen hinterlassen sie eine Narbe. Diese Narbe ist nicht immer sichtbar. Wenn wir jetzt beim Beispiel des gebrochenen Armes bleiben, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Es gibt offene Brüche, bei der die Haut mit verletzt ist. Bei dieser Form der Wunde ist die Narbe auf der Haut sichtbar. Dann gibt es noch geschlossene Brüche. Dort bleibt die Haut unverletzt und die Narbe befindet sich im inneren Deines Körpers am Knochen. Die siehst Du nicht, aber die spürst Du in bestimmten Situationen.

Ein seelisches Trauma ist ein bisschen vergleichbar wie solch ein geschlossener Bruch am Arm. Du siehst die Wunde und die späteren Narben nicht, aber deren Auswirkungen sind deutlich spürbar:

  • Dir fällt es leicht schwierige Beziehungen zu führen oder Dauersingle zu sein. Kündigen sich gesunde und stabile Beziehungen an, wird es hingegen eng und schwierig für dich.

  • Deine Kinder triggern dich in gewissen Situationen, sie gehen dir mit ihrem Verhalten im wahrsten Sinne des Wortes auf die Nerven. Für deren Bedürfnisse hinter dem Verhalten hast du jedoch taube Ohren.

  • Du vertraust dir und deiner Intuition selbst nicht und ertappst dich deshalb immer wieder dabei, dass du zu Situationen und Menschen ja sagst, obwohl du in dir ein nein verspürst.

Die Liste ließe sich jetzt noch fortführen, aber ich denke, dass sie für einen Einblick genügt. 💗

Was bei seelischen Traumata noch passiert ist, dass sich die Opfer schuldig fühlen. Da sind dann Stimmen in dir, die beispielsweise sagen, „Ich habe es nicht besser verdient“ oder aber „Da muss ich jetzt durch. Es gehört halt zu meiner Lernaufgabe.“

Diese Stimmen kommen nicht von dir!

Es sind Stimmen deiner Eltern, deiner Ahnen, deiner Lehrer und später deiner Chefs und Partner. Solche und andere Aussagen hast du seit Kindesbeinen an auf den unterschiedlichsten Art und Weisen vermittelt bekommen. Im Subkontext drücken sie aus: Du bist falsch. Du bist nicht wichtig. Du bist schuld. … Und das ist: falsch.

Nur ist es halt so, dass du das so oft gesagt oder zu spüren bekommen hast, dass es sich tief in deinem Unterbewusstsein als eine Art übernommene Wahrheit abgespeichert hat.

Jede Seele strebt danach aus der Dunkelheit ins Licht zu wachsen. So wie eine Pflanze.

Wenn du das jetzt hier liest, dann hast du bereits viel in diesem Bereich für dich getan. Du hast diverse Therapien hinter dir, bist belesen und bewandert in dem Bereich, bezeichnest dich als spirituellen Menschen. Dennoch merkst du, dass du immer wieder an Grenzen gerätst, in dir noch immer die Prägung besteht, dass du falsch, nicht wichtig und schuld an dem, das dir widerfahren ist. Du hattest gehofft in der Esoterik Antworten zu finden. Du erfährst etwas vom Gesetz der Anziehung, von Karma, Polaritäten und vielem mehr und dein auf Schuld und falsch sein geprägtes System fängt an zu glauben, dass die Stimmen in dir doch recht haben. Gleichzeitig ist da dennoch diese Faszination. Unter diesen Stimmen regt sich etwas in dir, das sich dort in diesem Feld zu Hause fühlt und richtig ist.

Ja, es stimmt dass wir Seelen inkarnieren, um uns zu erfahren. Um zu erfahren wie es ist, du selbst zu sein. Jede Seele hat ihren Ursprung in der Einheit, im Licht. Die Energie dort ist die der Liebe. Das heißt im Umkehrschluss, du bist Liebe. Diese Erfahrung kann sich eine Seele jedoch nur über das Gegenteil, dem Gesetz der Polarität erschaffen. Beides geht nur auf der Erde und in einem menschlichen Körper. Nur dieser ermöglicht überhaupt erst, dass wir fühlen, schmecken, riechen, tasten, hören, sprechen und denken können. Dieser ermöglicht auch eine Orientierung in Zeit und Raum. Ohne Körper ist all das nicht möglich. Ohne Körper sind wir im vollkommenen Zustand der Einheit. Des all-ein Sein mit allem. Sind wir Liebe. Die Trennung, die wir schon allein durch unseren menschlichen Körper haben, ist demnach eine Illusion und diese Illusion gilt es als eine solche zu erkennen.

Es stimmt auch, dass wir Seelen uns unsere Familie vor der physischen Empfängnis aussuchen. Dabei verfährt die Seele nach der Fragestellung: „Wo habe ich mein größtmögliches Lernpotential? Wo kann ich erfahren, wer ich bin?“.

Sie sucht sich Zeitalter, äußere Umstände wie das Land, die Familie und diverse andere Begebenheiten nach dieser Fragestellung aus und wenn ihr Wunsch in die entsprechende Familie hinein geboren zu werden mit dem Wunsch der physischen Mutter ein Kind zu gebären entspricht, kommt es zur Empfängnis.

Das heißt aber nicht, dass die Seele sich überlegt hat, „oh cool, in dieser Familie gibt es Gewalt und weil ich selbst einmal gewalttätig gewesen bin, muss ich das als Kind jetzt erdulden, um mein Karma abzuarbeiten.“ Das ist völliger quatsch und das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Verstehe mich bitte richtig, es gibt so genanntes Karma, aber Karma ist nichts schlechtes. Es unterliegt dem Gesetz von Ursache und Wirkung und heißt nichts anderes als dass all deine Handlungen Wirkungen nach sich ziehen.

Die Schwierigkeit in diesem Gesetz besteht darin, dass wir oftmals nicht wissen, was die Ursache zur Wirkung ist oder wo sie ihren Ursprung hat. Beim Beispiel des gebrochenen Arms ist das leicht nachvollziehbar, was die Ursache für den Bruch gewesen ist. Bei Traumata durch (sowohl subtile als auch offensichtliche) Gewalteinwirkung hingegen ist die Ursache nicht so leicht zu finden. Denn spätestens wenn du anfängst, dich mit deinem Herkunftssystem auseinander zu setzen wirst du merken, dass sich dieses Trauma wie ein roter Faden durch die Ahnenreihe zieht. Wenn du dann noch den Fakt miteinbeziehst, dass wir als Seele ebenfalls durch verschiedene Inkarnationen gehen, wird die Ursachenforschung noch komplexer.

In allen Fällen ist jedoch so, dass wenn du das Ursprungstrauma auflöst, lösen sich sämtliche dadurch entstandenen Wirkungen wie in einem Dominoeffekt ebenfalls auf.

Das Gesetz der Anziehung besagt, dass alles Innen wie Außen entspricht. Erfährst du als so genannte Empath zum Beispiel immer wieder Begegnungen mit so genannten Narzissten, dann heißt das nichts anderes, als dass der Narzisst dir deine eigenen noch nicht integrierten Themen spiegelt. Narzissten sind Meister der Abgrenzung. Sie sind in der Lage klare und deutliche Grenzen zu setzen. Was sie nicht können oder nur bedingt, das ist das Fühlen. Dieser Anteil ist in ihrem System abgespalten. Das wiederum ist die Superkraft eines Empathen. Dieser vermag tief zu fühlen, hat jedoch große Schwierigkeiten darin gesunde Grenzen für sich zu ziehen. Deshalb ziehen sich Empathen und Narzissten an. Der Narzisst spiegelt dem Empathen seine noch nicht integrierten inneren Themen und umgekehrt.

Es gibt noch mehr dieser universellen Gesetze. Je nach Quelle wird von sieben, teilweise zehn bzw. 12 verschiedenen Gesetzen ausgegangen. Ich habe mich auf diese drei beschränkt, weil sie für den Verstehensprozess zunächst ausreichen.

Der einfachste und zugleich schwerste Ausstieg aus diesem Spiel gelingt durch den Schamanismus. Durch Übernahme von Verantwortung und einem vollkommenen Ja zu dir selbst.

Nun möchte ich zu den verschiedenen Begriffen kommen, sie dir erklären und in einen historischen Zusammenhang bringen.

Esoterik

Esoterik stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie ‚innerlich‘ bzw. ‚dem Inneren zugeordnet‘. Im Ursprung beschreibt sie eine philosophische Lehre, die im 4. Jahrhundert entstanden ist. Deren Wissen war nur bestimmten inneren Kreisen von Eingeweihten zugänglich. Allen anderen soll dieses Wissen verborgen bleiben. Bekannte Zweige der Esoterik sind zum Beispiel die Astrologie und die Geomantie. Bekannte Werkzeuge sind etwa Karten legen, Channeln und Pendeln.

Die Esoterik glaubt an das Konzept der Reinkarnation. Sie verfolgt die Logik, dass wir uns evolutionär gesehen von Leben zu Leben hin zu einem besseren Menschen entwickeln. Diese Logik impliziert jedoch, dass wir von Grund auf schlechte Menschen sind und rechtfertigt Schicksalsschläge, Traumata, Glück oder Unglück mit eben dieser Logik der Karmaaufarbeitung und, dass wir unser Schicksal zu ertragen haben. Das wiederum führt zu solchen Absurden Aussagen, wie ich sie eingangs beschrieben habe. Das zum Beispiel ein Kind, dass Missbrauch, in welcher Form auch immer, erlebt hat, selbst daran schuld sei.

Das Konzept der Institution Kirche beruht übrigens auf einem ähnlichen Gedankenkonstrukt. Dort gilt die Frau als die Sünderin, weil Eva im Paradies die Frucht vom Baum der Erkenntnis gegessen hat. Zur Strafe wurden sie und Adam aus dem Paradies verbannt und müssen fortan ein Leben als sündige Menschen verbringen und diese Sünden abarbeiten. Die Frau muss Kinder unter Schmerzen gebären, etc.

Spiritualität

Der Begriff Spiritualität lässt sich vom lateinischen Wort spiritus herleiten. Übersetzt bedeutet es so viel wie ‚Geist‘ oder ‚Hauch‘. Eine weitere Herleitung stammt aus dem Wort spirio was so viel wie ‚ich atme‘ heißt. Das heißt, Spiritualität kannst du mit „Geistigkeit“ übersetzen.

In der Kirche wird Spiritualität häufig mit Frömmigkeit gleichgesetzt. In den verschiedenen Religionen bekommt sie einen unterschiedlichen Stellenwert eingeräumt.

Jeder einzelne Mensch ist demnach spirituell. Ein geistiges Wesen mit einem physischen Körper als zu Hause.

Schamanismus

Erste Zeugnisse von Schamanen sind in den Steinzeithöhlen von vor über 20000 Jahren zu finden. Schon allein wenn Du jetzt die Jahreszahlen miteinander vergleichst, wird deutlich, dass der Schamanismus älter als unsere Religionen, unsere Medizin und Wissenschaft und auch älter als die Esoterik ist. Schamanismus ist der Ursprung all dessen. Jeder einzelne Zweig hat sich aus den Wurzeln des Schamanismus heraus entwickelt und schöpft deshalb aus dieser ursprünglichen Kraft.

Schamaninnen und Schamanen sind Brücken zwischen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Sie halten den Raum für ihre Gemeinschaft, das Dorf oder die Menschen, die zu ihnen kommen. Sie wissen um die Kräfte der Natur, verbinden sich mit ihr, um zu heilen. Sie bringen kranken Menschen ihre verlorene Seelenkraft zurück oder Begleiten verstorbene Seelen ins Jenseits. Sie sind auch Dolmetscher. Mit ihren medialen Fähigkeiten „hören“ sie die Botschaften aus der geistigen Welt und übersetzen diese für diejenigen, für die sie gedacht sind.

Schamanen gibt es auf der ganzen Welt. Ihr Wissen wurde mündlich von Generation zu Generation überliefert und ist mehr eine Erfahrungswissenschaft, denn etwas was man sich anlesen und studieren kann.

Im Ursprung wurden traditionell jene Menschen zum Schamanen, zur Schamanin des Dorfes erklärt, die eine schwere Krankheit hatten und wieder vollkommen genesen sind. Oder jene, die eine Nahtoderfahrung gemacht haben und ihre Seele wieder in den Körper und damit ins Leben zurück gefunden hat. Im Grunde also kein Job, den diejenigen welchen sich ausgesucht haben, sondern zu dem sie berufen wurden/sind.

Die überwundene Krankheit oder die Nahtoderfahrung waren Toröffner in die nichtalltägliche Wirklichkeit. Durch das Überwinden der Krankheit wurden die höheren geistigen Ebenen geöffnet und aktiviert, so dass diese dazu in der Lage waren mit der geistigen Welt in Kontakt treten können. Für die Menschen in der Dorfgemeinschaft wiederum galt das als bestandene Meisterprüfung.

In unserem Kulturkreis waren die Hexen* die Schamaninnen. Frauen, eng verbunden mit Mutter Erde und Vater Himmel. Sie waren eins mit der Natur und ihren Rhythmen und angebunden an all die damit verbundenen Kräfte. Sie wirkten zum höchsten Wohle aller, heilten, schenkten Leben und begleiteten Verstorbene ins Jenseits.

[*Wobei an dieser Stelle noch zu erwähnen ist, das sich die weisen Frauen nicht selbst als Hexe bezeichnet haben. Das Wort Hexe stammt aus den Zeiten der Inquisition und es waren die Männer, die die Frauen, die sie gefürchtet haben, als Hexe bezeichnet haben. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Frau besondere Heilfähigkeiten besaß oder ob sie „einfach nur“ schön gewesen ist. In dieser Zeit eine Frau gewesen zu sein, bedeutete Gefahr. Gefahr für Leib und Leben und Gefahr als Hexe tituliert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden.]

Die Frau ist auf Grund ihres Zyklus eng verwurzelt mit der Erde. Daraus schöpft sie all ihre hellen Sinne. Das unterscheidet sie vom Mann. Diesem fehlt (auch energetisch) die natürliche Erdung. Die bekommt er erst durch die Integration der Frau in ihm. In den ganz alten Kulturen, noch bevor das Heidentum und das Christentum entstanden ist, herrschte das Matriarchat. Die Frau wurde in ihrer Ganzheit geehrt, war geachtet und angesehen. Sie durfte sich frei entfalten und Wirken und bekam den dafür nötigen Schutz und Ehrerbietung von den Männern.

Mit Erwachen des Bewusstseins änderten sich die Zeiten, das Patriarchat hielt Einzug und spätestes seit der Einführung des Christentums Begann eine sukzessive Unterdrückung dieser weiblichen Urkraft. Das Wissen und Wirken der Frauen fand nur noch im Verborgenen statt. Ein mieses Spiel von Macht, Unterdrückung, Angst, Scham und Schuldspielen begann und zog sich durch das komplette Fische-Zeitalter hindurch.

Heute befinden wir uns im so genannten Wassermannzeitalter, welches ein völlig neues Bewusstsein inne hat und auf die Erde bringen will. In diesem Zeitalter geht es darum die Rückkehr der Seele in ihren Ursprung der Einheit im Körper zu vollziehen.

Frühere Hochkulturen wie die alten Ägypter, die Inka oder Maja haben diesen Transit bereits vollzogen. Nur eben außerhalb ihres Körpers. Sie sind nicht gestorben, wie wir das kennen. Sie sind einfach verschwunden. Haben sich sozusagen in Luft aufgelöst.

Bevor sie damals gegangen sind, haben sie ihr Wissen auf verschiedenste Art und Weisen gespeichert und weiter gegeben. Viele dieser Seelen von einst sind heute wieder inkarniert. Das sind jene, die sich bereit erklärt haben, hier auf der Erde zu wirken. Andere Seelen wiederum wirken aus der Ebene der geistigen Welt heraus. All dieses ursprüngliche Wissen wird heute in jedem von uns reaktiviert. Einfach weil es gebraucht wird.

Der einfachste und zugleich schwerste Ausstieg aus diesem Spiel gelingt durch den Schamanismus. Damit meine ich durch die Rückverbindung an unser tiefes usprüngliches Wissen, unsere ureigenen Instinkte und Intuitionen und eine damit verbundene Übernahme von Verantwortung und einem vollkommenen Ja zu dir selbst.

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Jessica Josiger

Ich bin
Eine Frau.
Tochter. Mutter. Freundin.
Eine Liebende.
Licht der neuen Zeit. Geboren aus dem Alten.
Eine von Zweien.
Teil des All-EINen. EIN-SAMen, der zum Licht strebt.
Seelenbegleiterin. Spirituelle Nomadin. Ewige Seele, die vor zeitloser Zeit beschlossen hat, sich in ihrer vollkommenen Schönheit und Ganzheit zu erfahren.
Und, ich bin ein Mensch. Der hinfällt und wieder aufsteht. Der neu laufen lernt. Frei, verantwortungsvoll, mein mir bestimmtes Leben lebend. Der lernt neu zu fühlen. Sich neu zu fühlen. Seine Gaben, Wünsche, Werte.

Mein Name ist Jessica Josiger. Nach menschlichen Etiketten bin ich Diplom Pädagogin, Traumafachberaterin, Schamanin, zertifizierte Onlineberaterin und Offizier. Spirituelle Nomadin ist meine eingetragene Marke. Gebürtig stamme ich aus dem Erzgebirge und lebe mit meinen beiden Kindern in Flensburg. Mir wird nachgesagt, dass ich mit meinen Worten Fragen beantworte. Ich liebe meinen Beruf und bin dankbar ihn in der Weise ausüben zu dürfen.

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